Cloud-Computing ist ein Konzept, welches dem Nutzer ermöglicht bestimmte Services online via
Webbrowser von überall zu nutzen. Es gibt dabei unterschiedliche Varianten für das Cloud-Computing. Einige Beispiele sind:
Infrastructure as a Service (kurz: IaaS) – Hierbei stellt der Betrieber eine bestimmte Rechenkapazität zur Verfügung, die der Kunde für sich selbst frei skalieren kann. Der Vorteil an diesem Service ist, dass der Kunde keine eigene leistungsstarke und aktuelle Hardware lokal benötigt, sondern lediglich einen Computer mit (schnellem) Internet benötigt, um auf diesem Service via Webbrowser zugreifen zu können.
Software as a Servic (kurz: SaaS) – Dieser Service stellt online unterschiedliche Software für z.B. EDV-Programme zur Verfügung. Der Kunde muss sich bei diesem Konzept keine Software kaufen, installieren, pflegen und updaten, sondern kann von jeden Ort aus über das Internet auf die benötigten Programme drauf zugreifen, damit arbeiten und auch seine Dokumente auf dem
Server des Betreibers sichern.
Everthing as a Service (kurz: EaaS oder auch XaaS) – EaaS ist ein Sammelbegriff für alle einzelnen Services, die nun als Gesamtkonzept angeboten werden. Ein bekanntes Beispiel für EaaS ist Google. Google bietet einen universellen Service an, der z.B. einen E-Mail-Client, Online-Storage, Dokumenten-Reader usw. umfasst.
Cloud-Computing ist in den USA eine weitverbreitetes und gut genutztes Konzept, welches aber in Deutschland aufgrund von datenschutzrechtlichen Gründen fast ausschließlich von Privatpersonen genutzt wird, da Unternehmen an bestimmte Datenschutzrichtlinien gebunden sind und daher diesen Service nicht nutzen können.